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ãÔÇåÏÉ äÓÎÉ ßÇãáÉ : Islam als Weltreligion


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08-25-2007, 11:17 AM
Das Wesen des Islam

ÔÑÍ ÇÑßÇä ÇáÇÓáÇã Ýí ÈÇáÛå ÇáÇáãÇäíå

Die fünf Säulen des Islam

Das "Gebäude" des Islam ruht auf fünf Säulen:

das Bezeugen an den einen einzigen Gott u. Moh. ist Sein Prophet
der Verrichtung des Gebets fünfmal täglich
dem Fasten im Monat Ramadan
der Zahlung des Zakat
der Vollziehung der Pilgerfahrt nach Mekka der Geburts- und Wirkungsstätte Mohammeds, sofern man die Möglichkeit und die Mittel dazu hat.

1. Das Glaubensbekenntnis ßáãÉ ÇáÔåÇÏÉ


Der Überzeugung, den Taten und dem verhalten nach , muss der Muslim stets bereit sein , für Gott und die Wahrhaftigkeit der Sendung Zeugnis abzulegen. Das Bekennen der Einheit Gottes im islamischen Glaubenbekenntnis Ich bezeuge dass es keine Gottheit gibt außer Gott und ich bezeuge, dass Mohammed Sein Diener und Gesandter ist " ist das Hauptanliegen des Islam.
Das bedeutet, dass nichts auf eine Stufe mit Gott gestellt werden kann und Er allein das absolute von allem unabhängige Sein ist , während alles, was existiert von Ihm abhängt . Er ist die absolute Realität die alles Sichtbare und Unsichtbare, Lebendige und leblose aus dem Nichts erschafft und erhält . Wenngleich die gesamte Schöpfung Seine Weisheit bezeugt, steht Er doch über allen sinnlichen Wahrnehmungen und rationalen Konzepten: Gott ist außerhalb aller Geschöpflichkeit, jedoch nicht von ihr getrennt.

Gott ist der Mensch näher als dessen eigene Halsschlagader,
wie es im Koran 50: 16 heißt:
" Und wahrlich Wir erschufen den Menschen, und wir wissen, was er in seinem Innern hegt, und Wir sind ihm näher als seine Halsschlagader."

Gott lässt sich aber niemals auf die menschliche Ebene begrenzen.
Im zweiten Teil des islamischen Glaubensbekenntnisses heißt es, dass Mohammed der gesandte Gottes ist. Gott befahl ihm durch den Koran folgendes zu sagen: Im

Koran 18 : 110 heißt : " Sprich: Ich bin nur ein Mensch wie ihr , doch mir ist offenbart worden, dass euer Gott ein Einziger Gott ist . Möge denn derjenige,
der auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, gute Werke tun und keinen anderen einbeziehen in den Dienst an seinem Herrn."

Das Leben und Wirken Mohammeds soll den Gläubigen als Beispiel dienen. Ihre Nachahmung ist so gut wie ein Gebot. Die Gesamtheit der überlieferten oder schriftlich niedergelegten Worte, Taten oder Zustimmungen Mohammeds heißen Hadithen , das heißt Tradition. Dies ist, nach dem Koran die zweite Quelle der islamischen Lehre und daraus wurde die Sunna aufgestellt.

Doch die Anerkennung der prophetischen Sendung ist keineswegs auf Mohammed beschränkt. Im Koran wird deutlich, dass sich Gott immer wieder verschiedenen Völkern offenbart hat. Dazu wählte er besonders Menschen als träger der Offenbarung und Verkünder Seines Gesetzes aus. Die Propheten waren ausnahmslos Menschen, keine Übermenschen oder gar Götter.

Abraham , Moses , Jesus und zahlreiche andere Propheten schöpften aus derselben Quelle der Offenbarung , um den Menschen die Daseinszusammenhänge zu erklären, die durch wissenschaftliche Erkenntnis nicht vermittelbar sind. Muslime glauben an alle Propheten und machen keinen Unterschied zwischen den Gesandten Gottes. Mohammed ist der letzte, der ihre Reihe abschließt und die früheren Botschaften bestätigt


2. Das Gebet ÇáÕáÇÉ





Im Koran 29: 45 heißt: "Trage vor, was dir von dem Buche offenbart wurde und verrichte das Gebet. Wahrlich, das Gebet hält von Schändlichkeiten und Abscheulichem ab; und an Gott zu denken ist gewiss das Höchste. Und Gott weiß, was ihr begeht."

Gebet,arabisch Salah, kommt von Silla und bedeutet annähern oder Beziehung aufbauen, eine Bindung herstellen.Das Bestreben des Islam den Gläubigen ganz dem Wohlgefallen Gottes nahe zu bringen, bekundet sich auch im Gebet. Das Gebet soll die Einheit zwischen Geist und Körper erzielen.

Im Gebet verdeutlichen Verbeugung und Berührung des Bodens mit dem Gesicht dienende Hingabe. Ein Muslim beugt sein Haupt nur vor Gott vor keinem Menschen, er kniet auch vor keiner weltlichen Macht. Das Gebet ist kein sinnentleerter Ritus, das nur zur Pflichterfüllung dient, sondern Konzentration und tiefes inneres Bedürfnis. Das Gebet verfolgt nur das Ziel sich Gott zu nähern.

Obwohl eine Moschee der geeignete Raum für Gebete ist, brauchen sie nicht dort verrichtet zu werdend sondern können überall geleistet werden; da nach prophetischer Überlieferung die ganze Erde ein Gebetsraum ist. Beim Gebet wenden sich die Muslime in Richtung Mekka, zur Kaaba, dem größten muslimischen Heiligtum, dem Haus Abrahams , das die Einheit aller Gläubigen symbolisiert .





3. Das Fasten ÇáÕæã




Dieser Monat des , Ramadan genannt , ist der heilige Monat des Islam , weil in ihm
der Koran verkündet wurde. Er gilt daher der religiösen Verinnerlichung.
Das Fasten in diesem Monat als freiwilliger Verzicht, ist eine Übung zur Selbstbeherrschung, Willenkraft und innern Einkehr. Vom Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang wird auf Essen, Trinken, jedwede geschlechtliche Betätigung und alle andern leiblichen Genüsse verzichtet .
Das Fasten ist eine Schule der Selbstbeherrschung und Opferbereitschaft Während dieser 4 Wochen soll das soziale Gefühl der Reicheren geweckt werden.
Die Sozialfrage, die Armenfürsorge wird in dieser Zeit zum vorherrschenden Ziel innerhalb der islamischen Gemeinschaft. Zu dieser Zeit wird die religiöse Armenabgabe das Zakat ???? aus Anlass der Fastenbeendigung abgeführt.

Neben einer vielseitigen Opferbereitschaft für die Gemeinschaft stellt der Muslim im Fastenmonat auch seine Ergebenheit zu Gott unter Beweis .

Das islamische Fasten bedeutet aber auch Enthaltung von allen schlechten Taten und hässlichen Worten oder unnützem Gerede.

Wie immer, gilt auch im Fastenmonat der religiöse Grundsatz: Es ist verdienstvoller, Böses zu unterlassen als Gutes zu tun . Die freie Zeit hat der Muslim im Monat Ramadan mit frommer Beschäftigung, z.B. mit Lesen des Koran oder mit Wohltätigkeit, zu verbringen. Im Koran Sure 2 : 183 – 185 heißt :

O die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben (349), so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr (Gott) fürchten. (Das Fasten ist euch) für eine (begrenzte) Anzahl von Tagen (auferlegt) Und wer von euch krank ist oder auf einer Reise , so (kann er) eine , (gleiche) Anzahl anderer Tage (fasten) . Und denen, die es (nur) mit großer Mühe ertragen können, ist als Ersatz Speisung eines Armen auferlegt. Und wer freiwillig Gutes tut , so ist es , besser für ihn. Und dass ihr fastet, ist besser für , euch, wenn ihr (nur) wüsstet Die Fastenzeit fällt in den neunten Monat des islamischen Mondkalender.




4. Zakat ( Sozialabgabe ) ÇáÒßÇÉ



Die Sozialabgaben bzw. Armensteuer, oftmals fälschlicherweise mit Almosen übersetzt, sollen die Verantwortung der Menschen füreinander wecken und soziale Gerechtigkeit sichern. An über achtzig Stellen im Koran wird darauf verwiesen.

Die Wohlhabendären Mitglieder der islamischen Gemeinschaft entrichten diese soziale Abgabe an die Bedürftigen. Die Armen und Bittenden haben ein Anrecht auf das Vermögen der Gemeinschaft. Das Zakat, das andere Spendenformen nicht ausschließt, wird ausschließlich in der islamischen Rechtswissenschaft behandelt. Das Zakat beträgt 2,5% von dem, was der Muslim an Geldmitteln übrig hat.

Zakat bedeutet reinigen, Reinhalten, denn der Islam verurteilt Methoden des maßlosen und unrechtmäßigen Gelderwerbs und verlangt bei Anhäufung von Kapital in einer Hand die Übernahme von Sozial verpflichung. Ungesetzlich erworbener Reichtum gilt als Schandgut (Haram ) .
Verboten sind Zins und Wucher.

Diese Jahresabgabe wird entweder in Geld oder Naturalien während des Fastenmonats geleistet. Sie kommt den Menschen zugute , die über keine Geldmittel verfügen , dem Schuldner , der ohne sein Verschulden in Geldschwierigkeiten geriet , dem Reisenden , der ohne Mittel geblieben ist und dem mittellosen Studenten.

Aus diesem Armenfonds kann jedem Mittellosen, der an Gott glaubt, gleich ob Musllim, Christ oder Jude, Unterstützung gewährt werden .



5. Die Pilgerfahrt ÇáÍÌ




Jeder geistig und körperlich gesunde Muslim soll , wenn es ihm seine Vermögensverhältnisse und andere Umstände erlauben , mindestens einmal im Leben nach Mekka pilgern . Die Pilgerfahrt gilt als Symbol der Einheit und soll die Menschen an den Tag mahnend an dem sie alle gleich vor Gott treten werden.

Der Besuch der Versammlung der Muslime aus aller Welt in Mekka dient der Festigung der Verbundenheit unter den Menschen verschiedener Völker und Rassen und fördert die internationale Verständigung und den Frieden. Dies ist eine Art Weltkongress.

Es ist erwünscht, bei dieser Gelegenheit die brennenden Fragen der muslimischen Welt zur Sprache zu bringen und Beschlüsse für die gemeinsame Arbeit zu fassen .

Während das Gebet und das Fasten betont persönliche Pflichten sind , können die Sozialbeiträge und die Pilgerfahrt imVerhinderungsfalle auch durch einen Vertreter des Verpflichteten geleistet werden . Als Vertreter für die Erfüllung der Pilgerfahrt nach Mekka haben intellektuelle , hoch stehende charaktervolle und fromme Muslime bestellt zu werden , die in der Lage sind , einen brauchbaren Beitrag für die Allgemeinheit zu liefern .


danke

This is Me
08-25-2007, 01:24 PM
Thank you dear

But

I dont understand it


:72:


OH
I want to speak German


:63:

ÌÇáÇ
08-27-2007, 11:44 AM
Thank you dear

But

I dont understand it


:72:


OH
I want to speak German


:63:




Danke libe